Zusprüche aus einem leeren Grab

OsternOstern liegt hinter uns. Das Fest der Kreuzigung und Auferstehung Jesu. Für die einen ist dieses Fest nur eine Reihe von Feiertagen, an denen die Geschäfte zu haben und man nicht arbeiten muss. Für mich ist Ostern mehr. Mir führt Ostern Jahr für Jahr neu vor Augen, was Jesus für mich auf sich genommen hat, aber noch viel mehr, dass der Tod überwunden ist. Das Grab konnte ihn nicht halten und das Grab wird auch mich nicht halten können aufgrund dieses Sieges auf Golgatha.

Es gibt Menschen heutzutage, denen es schwer fällt daran zu glauben, dass Jesus vor 2000 Jahren wirklich auferstanden ist. Sie sagen, dass das Christentum sich darin gründet, dass die Menschen früher ungebildet waren, Tote nicht von den Lebendigen unterscheiden konnten, oder einfach leichtgläubig waren. Wenn wir die Geschichte der Auferstehung in der Bibel nachlesen, stimmt das nicht ganz.

Jesus war am frühen Sonntagmorgen von den Toten auferstanden und erschien zuerst Maria von Magdala, die er von sieben Dämonen befreit hatte. Sie ging zu den Jüngern, die um ihn trauerten und weinten, und berichtete ihnen, dass Jesus lebe und dass sie ihn gesehen habe. Doch sie glaubten ihr nicht. ~Markus 16,9-11

Lasst uns diese Verse zunächst einmal aus Jesu Sicht betrachten. Wie er es vorausgesagt hatte, stand er am dritten Tag von den Toten auf. Er weiß, dass sein Werk auf der Erde vollbracht ist. Er hat den Weg für alle Menschen zu seinem Vater frei gemacht. Er begegnet also Maria und fordert sie auf, es seinen Jüngern zu erzählen, damit die gute Nachricht verbreitet werden kann.
Es muss an dieser Stelle dazugesagt werden, dass Frauen zur Zeit Jesu wenig galten und auf ihr Wort nicht viel gegeben wurde. Aber hier haben wir Jesus und die erste Person, der er sich offenbart, ist eine Frau! Er war sich seiner Botschaft so sicher, dass er sich über kulturelle Maßstäbe hinwegsetzte, wie er es in seiner Wirkzeit auch schon getan hatte, und einer Frau zuerst begegnete und sie losschickte, um von seiner Auferstehung zu erzählen. Jesu Auferstehung war so hieb- und stichfest, dass er es nicht nötig hatte, sie zuerst von einer hohen Persönlichkeit beglaubigen zu lassen. Es reichte eine ganze normale Frau.

Auch heute braucht Jesus keine hohen Positionen, um seine Nachricht zu verbreiten. Er benutzt ganz normale Menschen für seine Werke, wie dich und mich.

Stellen wir uns nun auf die Seite der Jünger. Sie sind beisammen, trauern über den Verlust ihres Freundes, Lehrers und Herrn und dahin kommt Maria und erklärt, sie habe Jesus gesehen. Lebendig. Heute. Und die Reaktion? Die Jünger glauben ihr nicht. Wir wissen, dass Jesus vor seinem Tod davon gesprochen hat, dass er nach drei Tagen auferstehen würde und manchmal habe ich an dieser Stelle das Bedürfnis, mir an den Kopf zu greifen und den Jüngern zu zurufen: „Wie könnt ihr Maria nicht glauben? Jesus hat gesagt, dass er wiederkommt. Er war der Sohn Gottes, ihr habt doch gesehen, zu was er fähig ist!“
Aber heute habe ich noch eine andere Stimme gehört. Eine, die mir sagte, dass die Jünger genauso menschlich waren, wie ich. Wieso haben sie Maria nicht geglaubt? Ich denke, sie waren einfach zu verzweifelt, zu sehr von Trauer zerfressen und was sie ihnen erzählte, schien einfach zu wunderbar. Zu wunderbar, um darauf zu hoffen und zu wunderbar, um es in diesem Moment zu glauben.

Dass er am dritten Tag auferstehen würde, war nicht die einzige Zusage, die Jesus gemacht hat. Durch die Bibel hindurch finden wir wunderbare Zusprüche, direkt aus dem Mund Gottes.

Zusprüche wie
– Dir ist vergeben! (Eph 1,7)
– Du bist ein Kind Gottes! (Joh 1,12)
– Du bist frei von Verdammnis! (Röm 8,1)
– Du bist ein Überwinder! (1. Joh 5,4)
– Du bist zu allem fähig! (Phil 4,13)
– Du bist geliebt! (1.Joh 4,10)
– Gott meint es gut mit dir! (Jer 29,11)

So oft weiß ich zwar von diesen Zusprüchen, aber es fällt mir schwer sie zu glauben, weil ich so sehr in meinen Sorgen und Problemen verstrickt bin. Sie erscheinen einfach zu gut, um wahr zu sein, zu schön, als dass ich sie wirklich glauben könnte.

Aber es gibt gute Neuigkeiten: Das Grab ist leer! Jesus ist wahrhaftig auferstanden!
Und wie diese Zusage der Wahrheit entspricht, entsprechen auch alle anderen der Wahrheit!

Lasst uns heute in den Tag gehen mit neuer Hoffnung, die dem leeren Grab entspricht; mit neuem Glauben an die Wahrheiten Gottes in unserem Leben. Und lasst uns davon erzählen, denn Gottes Gnade und Güte ist für alle da!

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Ein Kommentar zu „Zusprüche aus einem leeren Grab

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