Heute schonmal „Danke“ gesagt? {Ein Lebensstil der Dankbarkeit Teil 1}

DankeDanke. Kleines Wort – große Wirkung. Ich muss ehrlich sagen, es gibt Momente im Leben, wo ich Menschen in meinem Umfeld geholfen habe, wo ich versucht habe für sie da zu sein, wo ich meine Pläne für sie geändert habe und ich im Endeffekt dachte „Du hättest ruhig mal danke sagen können!“

Ich mache diese Dinge wirklich gerne. Warum also stört es mich, dass so ein kleines Detail fehlt? Erst letztens habe ich mich etwas über jemanden geärgert, weil eben kein „Danke“ kam. Dieses kleine „Danke“ kam erst später als Textnachricht und „schwupp“ war die Welt wieder in Ordnung.

Was bedeutet eigentlich „Danke“? Der Duden beschreibt „Danke“ als Höflichkeitsformel zur Unterstreichung einer höflichen Ablehnung oder Annahme eines Angebots beziehungsweise als kurze Form der Dankesbezeugung. Aber warum so ein Aufstand wegen einer Höflichkeitsfloskel? Als Synonym für „Dankbarkeit“ bietet der Duden unter anderem „Anerkennung“ an und ich denke, dass trifft es mit am ehesten.

Ich bedanke mich, um jemanden meine Anerkennung zu zeigen, für etwas, das er oder sie für mich getan hat. Ich bedanke mich, um zu zeigen, dass ich es zu schätze weiß, wenn sich jemand meinetwegen Mühe gemacht hat. Ich bedanke mich, um auszudrücken, dass ich es nicht für selbstverständlich halte, was jemand für mich getan hat.

Und so, wie ich mich freue, freut sich auch Gott, wenn wir ihm danken. Dankbarkeit ist nicht nur eine Höflichkeitsfloskel. Sie ist ein Zeichen von Wertschätzung.

Wir haben immer viel zu meckern.
Mein Lieblingsshirt sitzt nicht mehr so gut wie früher!
Unsere Fenster müssen geputzt werden!
Alle Menschen beschweren sich über die Politik im Land!
Die Frau hinter mir im Gottesdienst singt total schief!
Der Wecker klingelt um 6 Uhr und ich bin nicht ausgeschlafen!

Anscheinend haben wir immer etwas an unserer Situation auszusetzen. Aber macht unser ständiges Gemecker die Umstände besser? Sind die Fenster schon einmal sauberer geworden, nur weil ich mich darüber beschwert habe, dass man fast nicht mehr durchsehen kann? Ich spreche da aus Erfahrung: Die Antwort ist ganz klar „Nein!“

Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. ~ 1.Thessalonicher 5,18

Was heißt das für uns im Alltag? Im Kleinen heißt es:

Ich bin dankbar…

• …weil meine Lieblingsshirt nicht mehr so gut sitzt wie früher – das bedeutet ich habe mehr als genug zu essen!
• …dass ich Fenster zu putzen habe – das heißt ich habe ein Zuhause!
• …dass sich all die Menschen über unsere Politik aufregen – das geht, weil wir unsere Meinung frei äußern dürfen!
• …für die Frau, die im Gottesdienst total schief singt – das bedeutet, dass ich hören kann!
• …morgens um 6 Uhr von einem Wecker aus dem Schlaf gerissen zu werden – das zeigt mir, dass ich lebe!

Anstatt immer nur zu motzen sollten wir unseren Blick einmal auf die Dinge richten, die wir haben! Lasst uns auf die Segnungen schauen, die Gott uns schenkt und Ihm dafür von Herzen „Danke“ sagen! Lasst uns Ihm gegenüber unsere Wertschätzung für alles ausdrücken, was er uns unverdienterweise gibt!

Wofür bist du Gott dankbar?

{Foto} {Ich bin dankbar…}

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2 Kommentare zu „Heute schonmal „Danke“ gesagt? {Ein Lebensstil der Dankbarkeit Teil 1}

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