Danke, dass ich mit meinem Leben überfordert bin {Ein Lebensstil der Dankbarkeit Teil 2}

Dankbarkeit Teil2Heute schonmal „Danke“ gesagt? {Ein Lebensstil der Dankbarkeit Teil 1}

Die Bibel ruft uns immer wieder zu einem Lebensstil der Dankbarkeit auf. Wir sollen Gott in allem danken. Dass wir manchmal in ein „Meckern auf hohem Niveau“ verfallen, lassen wir uns ja vielleicht noch sagen, aber das Leben ist nicht immer leicht. Es gibt Dinge in unserem Leben, die echt schlecht laufen. Ein Familienmitglied ist schwer krank. Eine finanzielle Herausforderung steht uns im Weg und wir wissen nicht, wie wir diese Hürde überwinden sollen. Unser Lebenstraum hat sich vor unseren Augen zerschlagen und wir wissen nicht, wie es weitergehen soll.

In solchen Situationen fällt es uns echt schwer dankbar zu sein. Es fällt uns schwer, den Fokus von unserer Last zu nehmen und auf das zu sehen, was wir haben und uns darüber zu freuen. Was hab ich von meiner Meinungsfreiheit, wenn ein Familienangehöriger Krebs im Endstadium hat? Was hilft es mir, dass ich ein Zuhause habe, wenn ich nicht weiß, wie lange ich mir die Miete noch leisten kann? Was bringt es mir, dass ich hören kann, wenn ich nie wieder in der Lage sein werde, wie früher Klavier zu spielen?

Halleluja! Dankt dem Herrn, denn er ist gütig, und seine Gnade bleibt für alle Zeiten bestehen! ~Psalm 118,1

Der Grund, den uns der Psalmist nennt, um Gott zu danken, ist nicht, dass alles wunderbar ist. Der Grund, ihm zu danken, sind seine Güte und immerwährende Gnade! Auch wenn es gerade nicht so aussieht, weil alles schief geht, was in irgendeiner Weise schief gehen kann – Gott ist gütig. Seine Gnade hört nie auf.

Den größten Beweis dafür hat er uns auf Golgatha erbracht. Jesus ist gestorben um uns den Zugang zum Vater zu ermöglichen. Er ist gestorben, um uns von der Sünde zu befreien, die uns auf dieser Welt das Leben so schwer macht. Und er ist dafür gestorben, damit wir die Ewigkeit in seiner herrlichen Gegenwart verbringen dürfen, in einer Ewigkeit ohne Leid und Schmerz, ohne finanzielle Sorgen, ohne Herzschmerz und zermürbende Eifersucht.

Und bis dahin wird er uns auch durch unsere Täler hier durchhelfen.

Doch der Herr hat zu mir gesagt: »Meine Gnade ist alles, was du brauchst, denn meine Kraft kommt gerade in der Schwachheit zur vollen Auswirkung.« Daher will ich nun mit größter Freude und mehr als alles andere meine Schwachheiten rühmen, weil dann die Kraft von Christus in mir wohnt. ~2. Kor 12,9

Wir dürfen uns sicher sein, dass, selbst wenn für uns gerade eine Welt zusammenbricht, Gott mitten im Leid bei uns ist. In den Situationen, in denen wir schwach sind und nicht weiter wissen, kann er am besten arbeiten. Gott beginnt da, wo wir aufhören, weil wir nicht weiter wissen.

Ich möchte uns dazu herausfordern, uns von unseren Schwierigkeiten nicht herunterziehen zu lassen. Lasst sie uns voll Dankbarkeit annehmen und als Sprungbretter nutzen, um unserem Vater näher zu kommen und ihm mehr und mehr zu vertrauen.

Wenn du gerade vor einer unüberwindbaren Hürde stehst, geh einen Schritt zu Seite und lass Gott tun, was jetzt gerade richtig ist.

Herr, ich will dir von ganzem Herzen danken und von deinen Wundern erzählen. ~Psalm 9,2

Lasst uns unserem Herrn danken – ungeachtet der Umstände; allein für den, der er ist und die Wunder, die er gerade in unseren schwierigen Zeiten tut.

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2 Kommentare zu „Danke, dass ich mit meinem Leben überfordert bin {Ein Lebensstil der Dankbarkeit Teil 2}

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