Gottes Plan für unser Leben begrüßen

Kaffee

Manchmal plant Gott andere Dinge mit unserem Leben, als wir.
Er führt uns Wege, die wir nie gehen wollten. Megan Theobald erzählt
davon, wie Gott sie in eine ganz andere Richtung führte, als sie je
wollte und welche Chance darin liegt, Seine Pläne für unser Leben
anzunehmen.

Als ich noch zur Schule ging, wollte ich nach meinem Abschluss überall hin – außer an die University of Idaho. Ich war ein Stadtmädchen, das auf einem Kaff lebte und unbedingt dort fort wollte. Die University of Idaho ist in einer Stadt, die noch dreimal kleiner ist, als meine Heimatstadt, in der Mitte vom Nirgendwo und mit dem Ruf eine mega Partyuni zu sein. Ich hab mich bei vier Unis beworben, die in anderen Staaten liegen und vor allem an Orten, wo ich dachte, dass ich dort wachsen könnte.

Ich wurde an allen vier angenommen, also musste ich mich entscheiden: Ich könnte meinem eigenen Weg folgen und meinen Traum eine Diplomatin zu werden verwirklichen, oder ich könnte Gottes Weg gehen.

Als es ans Finanzielle ging, sah ich, wie Gott plötzlich begann Türen wieder zu schließen, sodass die einzige offene Tür zur University of Idaho führte. Ich wollte Gottes Stimme ignorieren und meinen Plan verfolgen, weil das das Logischere zu sein schien…und das Aufregendere. Ich betete und betete, dass die University of Idaho und diese kleine Stadt nicht das wären, was Gott für mich wollte. Ich dachte, wenn ich ihn darum bitten würde, würde er gnädig sein und den Plan, den er für mein Leben hat, einfach ändern.

Ich versuchte Gott, den allmächtigen, allwissenden, immer-liebenden Gott, in einen kleinen Behälter zu quetschen und stellte mir vor, ich könnte mein Schicksal auf magische Weise durch meine Gebete kontrollieren. Er hört meine Gebete und meine Rufe, aber wofür ich betete, war definitiv nur, um mich selbst zufrieden zu stellen, sodass ich weiterhin in meiner Komfortzone bleiben konnte.

Gott möchte, dass wir da sind, wo er uns haben will, mehr als wir da sein wollen, wo er uns haben will.

Aber Gott hat uns in unserer westlich-christlichen Kultur nicht zu einem bequemen Leben berufen. Er hat uns dazu berufen in der Welt Jesus und seine Botschaft der Liebe zu teilen. Das bedeutet, seinen Plänen zu vertrauen, soweit, dass wir bereit sind, unsere eigenen, über Jahre hinweg geschmiedeten, Pläne aufzugeben.

Gott wusste, dass ich mit diesem Vertrauen in meinem Glauben Schwierigkeiten hatte. Ich habe meinen Freunden nie mein Zeugnis oder vom Evangelium erzählt. Ich hatte nie das Gefühl einer soliden Gemeinschaft anzugehören, die sich um mich sorgte oder die Hand nach mir ausstreckte. Ich wusste nie, was es hieß, Teil einer Gruppe von Gläubigen zu sein, wie Paulus sie in Apostelgeschichte 2 beschreibt.

Ich wusste, Er wollte mich aus einem Grund an der Universität von Idaho haben, sodass ich bei meiner Ankunft beschloss, mich ganz darauf einzulassen und zu sehen, wohin Gott mich führen würde. Ein Freund von mir erzählte mir von einer Kirche, die sich sonntagabends am Campus traf. Ich ging den allerersten Sonntag hin und war sofort von fünf Menschen umringt, die nach meinem Namen fragten, woher ich kam, was mein Hauptfach war – und sie alle schienen aufrichtig interessiert zu hören, was ich zu sagen hatte.

Es war ein vollkommen neues Gefühl und es nahm mich gefangen. Am Ende des Abends hatte ich dutzende von Studenten kennengelernt, die alle voller Freude und Liebe für jeden Menschen den sie trafen schienen. Ich wusste, dass Jesus an diesem Ort am Werk war und an den Herzen dieser Menschen. Eine der älteren Studentinnen fragte mich, ob ich mich am nächsten Abend mit ihr zum Kaffee treffen wolle.

Diese Nacht veränderte mein Leben.

Alex, die nur ein paar Jahre älter ist, als ich, zeigte mir meine neue Stadt und lud mich zu einem Kaffee ein. Erstaunliche Dinge können bei einer Tasse Kaffee passieren! Sie stellte mir Fragen, die mich zuvor nie jemand gefragt hatte: „Wie ist deine Beziehung mit Jesus?“ „Was hilft dir, Gott zu erfahren? Für mich sind es Sonnenuntergänge!“

Gott weiß genau, was wir brauchen, bevor wir überhaupt danach Fragen können.

Er wusste, wie sehr ich eine liebevolle Gemeinschaft brauchte, um Ihm ähnlicher zu werden. Er stellt Leute in unser Leben – für Seine Zwecke. Ich versuchte ein einzelgängerisches Christsein zu leben und dachte Jesus und ich wäre genug zum Überleben. Das ist eine gefährliche Angewohnheit und ein einsamer Glaube ist kein christlicher Glaube. Jesus rettete uns damit wir ein Leib von Gläubigen sind. Seine Braut. Seine Gemeinde.

Gott rief mich dazu auf, meine Träume und persönlichen Ziele zu opfern, weil Er wusste, dass ich in dieser kleinen Stadt zu Seiner Ehre und Seinem Zweck nützlich sein könnte.

Ein Missionar und Freund von mir sagte mir einmal: „Gott möchte, dass wir da sind, wo er uns haben will, mehr als wir da sein wollen, wo er uns haben will.“ Unser Vater ist der all-wissende Gott und sein Plan ist in Bewegung, auch wenn wir es nicht sind.

Gemeinsam beteten sie täglich im Tempel zu Gott, trafen sich zum Abendmahl in den Häusern und nahmen gemeinsam die Mahlzeiten ein, bei denen es fröhlich zuging und großzügig geteilt wurde. Sie hörten nicht auf, Gott zu loben, und waren bei den Leuten angesehen. Und jeden Tag fügte der Herr neue Menschen hinzu, die gerettet wurden. ~Apostelgeschichte 2,46-47

Die Gemeinde steht im Zentrum von Gottes Plan. Ein Teil einer christlichen Collegegruppe zu sein, öffnete mir die Augen für die Gemeinschaft, zu der wir von Gott berufen sind. Helft einander auf und ermutigt einander.

Du bist eine Vollzeitmissionarin – Gott hat dich aus gutem Grund in diesen Coffee Shop, diese WG oder diese langweilige Vorlesung gestellt.

Wenn du es ihm erlaubst, wird Gott dich mit seiner Treue vom Hocker reißen – er wird Menschen in deinem Leben platzieren, mit denen du das Evangelium teilen kannst. Lade eine Ersti zum Kaffee oder Mittagessen ein. Melde dich freiwillig, um eine Bibelgruppe zu leiten. Werde Mitglied einer Lokalgemeinde, solange du studierst.

Lebe mit Evangeliumsvorsatz und liebe bewusst. Es gibt Menschen, vor allem Studenten, die eine liebende Gemeinschaft brauchen, die sie auf den liebenden Jesus verweist.

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