Sag „Ja“

bereitschaft zu gehen

Kennst du das, du hast einen fixen Gedanken im Kopf und denkst: „Das wäre cool, wenn es das möglich wäre?“ Du hast eine Vision, ein Ziel, von dem du denkst: „Das ist es, was mein Hauskreis/meine Gemeinde/meine Stadt/die Welt/werauchimmer gerade braucht!“ Aber warum gibt es das dann noch nicht? Vielleicht bis du die Einzige, die diese Notwendigkeit sieht. Vielleicht hat auch keiner Zeit, sich in dieses Projekt zu investieren. Vielleicht gibt es keinen, der das Ganze in die Hand nehmen will. Was fangen wir dann mit diesen Träumen an?

Ich liebe Lobpreis und in dem Teenykreis, den ich leite, versuche ich den Teens eine Begeisterung dafür mitzugeben, weil ich glaube, dass darin eine enorme Kraft liegt – da muss man nur mal Paulus und Silas fragen. Ich wünsche mir, dass die Teens Lobpreis als einen Ort der Begegnung mit Gott erfahren dürfen. Weil ich auch glaube, dass Gleichaltrige den Wunsch nach einer solchen Begegnung wesentlich authentischer vermitteln können, als wir Mitarbeiter, ist es mein Traum ein Lobpreisteam auf die Beine zu stellen, dass aus Teens besteht, die Gott lieben und ihm mit ihrer Musik die Ehre geben möchten – und andere damit vor seinen Thron führen möchten. Ich glaube, dass unser Teenykreis das braucht. Nicht, weil er ohne nicht funktioniert, sondern weil ich glaube, dass ein enormes Potential dahinter steckt.

Ich bin wirklich keine Top-Musikerin. Es gibt mit Sicherheit Menschen, die ein Lobpreisteam wesentlich besser anleiten könnten, als ich – nur bisher leider nicht in unserem Team. Aber ich habe es mir nunmal in den Kopf gesetzt, dass dieser Traum irgendwann Wirklichkeit wird und deswegen leite ich seit zwei Jahren irgendwie ein Lobpreisteam. Und ich glaube nach wie vor daran, dass das möglich ist.

Und ich hörte die Stimme des Herrn fragen: „Wen soll ich senden, und wer wird für uns gehen?“ Da sprach ich: „Hier bin ich, sende mich!“ ~Jesaja 6,8

Gott fragt nicht: „Wer hat es drauf? Wer kann das gut machen?“ Gott fragt: „Wer ist bereit dazu, zu gehen.“ Und auf diese Frage möchte ich antworten: „Herr, hier bin ich, sende mich!“

Lasst uns eine Bereitschaft entwickeln zu gehen – ob wir das Gefühl haben, wir sind die besten für diese Aufgabe, oder nicht. Wenn Gott uns etwas auf’s Herz gelegt hat, glaube ich, dass er das auch mit uns durchziehen wird. Wenn wir den Mut haben, die Sache anzugehen.

Josua fragte die Israeliten: „Wie lange wollt ihr noch warten, bis ihr das Land in Besitz nehmt, das der Herr, der Gott eurer Vorfahren, euch gegeben hat?“ ~Josua 18,3

Wie lange wollen wir noch warten, um das Land einzunehmen? Bis wir mehr Mitstreiter haben, denen unsere Vision genauso auf dem Herzen liegt? Bis wir mehr Zeit haben? Bis wir heilig genug sind?

Was ich an diesem Vers so liebe ist, dass Josua den Israeliten sagt: „Gott hat euch das Land schon gegeben. Ihr müsst es nur noch einnehmen.“ Gott hat schon alles vorbereitet, wir müssen nur noch den Stein ins Rollen bringen, damit sich sein Plan in all seiner Herrlichkeit entfalten kann.

Wenn Gott die Dinge schon vorbereitet hat ist so viel möglich. Auf einmal müssen wir es gar nicht alleine machen. Auf einmal hängt gar nicht mehr alles davon ab, wie viel wir können. Es hängt nur noch davon ab, ob wir uns bereit erklären, seinen Weg zu gehen.

Lasst uns „Ja“ sagen zu dem, was Gott schon für uns vorbereitet hat. Lasst uns die Dinge anpacken, die er uns auf’s Herz gelegt hat. Nichts spricht dagegen. Nichts kann uns aufhalten.

Herr, hier sind wir, sende uns!

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