Warum jeder Christ in den vollzeitlichen Dienst sollte

zu bschäftigt für GottIch schätze, wir alle kennen das. Wenn wir etwas erreichen wollen, müssen wir in der Regel auch etwas dafür tun. Wer ein Instrument besonders gut beherrschen will, muss viele Stunden damit verbringen es zu üben. Wer es mit Tanz zu etwas bringen will, wird sich einen Großteil seiner Zeit in der Halle oder im Studio widerfinden. Wer die Karriereleiter erklimmen möchte, wird sich mehr als seine Mitmenschen in den Beruf investieren müssen. Wir alle haben etwas, einen Traum, ein Ziel, etwas das wir im Leben erreichen möchten – und das ordnen wir anderem über. Wir geben Dinge auf, die zu viel Zeit in Anspruch nehmen, uns unserem Ziel aber nicht näher bringen, unserer Leidenschaft im Weg stehen.

Ich erinnere mich an ein Mädchen bei uns im Reitstall, das gerade ein eigenes Pony bekommen hatte. Sie erzählte von den Gesprächen, die sie vorher mit ihren Eltern geführt hatte und ein Satz, ihrer Mutter war: „Wenn du das Pferd hast, hast du Verantwortung. Wenn alle deine Freundinnen shoppen oder ins Schwimmbad gehen, liegt deine erste Priorität im Stall.“ Sie war bereit das aufzugeben für den Traum ein eigenes Pferd zu haben.

Was für Träume haben wir in unserem Leben? Und was stufen wir zurück oder geben es gar auf, um diese Ziele zu erreichen?

Es soll euch zuerst um Gottes Reich und Gottes Gerechtigkeit gehen […]. ~ Matthäus 6,33

Jesus fordert uns dazu auf, Gottes Reich als unser höchstes Ziel zu sehen. Wir Christen sprechen oft davon, dass wir Gott an erste Stelle in unserem Leben setzen wollen. Aber was heißt das?

Wenn es gerade passt, lese ich in der Bibel. Wenn ich gerade Zeit dazu habe, bete ich. Wenn die Möglichkeit gerade günstig ist, erzähle ich, dass ich Christ bin und wenn sich die Gelegenheit bietet, lade ich jemanden zu uns in den Gottesdienst ein.

Ich muss ehrlich zugeben, dass es bei mir im Leben oft so aussieht. Wir haben aber auch unsere Gründe dafür:

„Ich bin nicht im vollzeitlichen Dienst. Ich habe noch ein Leben nebenher, das ich leben muss. Es kann ja nicht jeder sein Geld so heilig verdienen. Klar, für Pastoren ist das einfach. Deren Job ist es ja quasi Christ zu sein und Bibel zu lesen und zu beten…“

Ist Christsein wirklich nur ein „Job“?

Seht, wie viel Liebe unser himmlischer Vater für uns hat, denn er erlaubt, dass wir seine Kinder genannt werden – und das sind wir auch! Doch die Menschen, die zu dieser Welt gehören, kennen Gott nicht; deshalb verstehen sie auch nicht, dass wir seine Kinder sind. Meine lieben Freunde, wir sind schon jetzt die Kinder Gottes […]. ~ 1.Johannes 3,1-2

Wenn wir uns zu Christus bekennen, nehmen wir nicht einfach nur einen Nebenjob an. Wir starten dadurch auch nicht mit einem neuen Hobby. Christ-Sein verändert unsere Identität! Eine Identität ist nicht zeitlich begrenzt. Es geht um unser Sein. Wir sind Gottes Kinder und können das nicht ablegen, wenn wir gerade keine Zeit dafür haben, oder es nicht passt.

Christ Nebenjob

Aus unserer Identität als Kinder Gottes heraus, sollte es unser höchstes Ziel sein, Gottes Herrlichkeit wieder herzustellen.

Es soll euch zuerst um Gottes Reich und Gottes Gerechtigkeit gehen, dann wird euch das Übrige alles dazugegeben. ~ Matthäus 6,33

Mit welchem Einsatz trachtest du nach dem Reich Gottes? Setzt du dich für sein Reich ein, mit allem, was du tust, oder nur dann, wenn gerade noch etwas Zeit übrig ist?
Wie trachtest du ganz praktisch nach dem Reich Gottes?

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