Was, wenn die Last nicht leicht ist?

Gott

Was ist dein Plan für dein Leben? Kein 5-Jahres Plan, sondern was willst du erreichen? Woran denken wir, wenn wir anfangen zu träumen?
Wir wollen Gottes Plan für unser Leben, wollen wirklich was für ihn reißen. „Wenn deine Träume nicht zu groß für dich sind, sind es nicht Gottes Träume für dich.“, ist nur eins der Zitate, die uns anspornen. Wir sehen uns mutig, auf dem Wasser laufend, nur von Gottes Hand gehalten. Wir wollen Dinge mit Ihm erleben, große Dinge. Aber wie kommen wir da hin?


Wie soll das gehen, wenn wir jetzt schon überfordert sind mit dem, was Gott uns zutraut? Wie soll das funktionieren, wenn wir uns einerseits sicher sind, auf Gottes Weg zu sein, aber auf der anderen Seite nie so nah dran waren, alles hinzuschmeißen? Vielleicht wollen wir uns nicht von Gott selbst lossagen, aber seinen großen Plänen winken wir Adé. Es scheint einfach nicht zu schaffen, wenn man nicht Mose oder Abraham oder Paulus heißt.
Jesus selbst hat doch gesagt: „Meine Last ist leicht.“ Warum haben wir dann das Gefühl unter dieser Last zusammenzubrechen?
Wenn wir uns diese Bibelstelle mal genauer ansehen, stellen wir fest, dass Jesus noch mehr gesagt hat:

Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin gütig und von Herzen demütig. So werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht. ~Matthäus 11,29-30

Ein ‚Joch‘ ist ein Begriff, der bei uns heute nicht mehr viel Verwendung findet. Man sagt, jemand wird „unterjocht“, aber das ist für uns hier nicht besonders aussagekräftig.
Ein Joch ist ein Zuggeschirr für Pferde oder Rinder, damit sie schwere Lasten ziehen können. Außerdem wurden in der Regel zwei Tiere vor ein Joch gespannt.
Wenn Jesus davon spricht, dass wir sein Joch auf uns nehmen sollen, bedeutet das, dass wir diese Last zusammen mit ihm tragen sollen. Nur er kann uns dabei helfen. Nur mit seiner Hilfe können wir es schaffen.
Wenn wir in Gottes Plan unterwegs sind, werden wir auf Herausforderungen stoßen, die uns an unsere Grenzen bringen. Wir können sie nicht überwinden – zumindest nicht alleine. Denn diese Aufgaben sind nicht dafür da, um von uns allein gelöst zu werden. Wir sind dazu aufgefordert, sie mit Jesus an unserer Seite zu überwinden.
Wir neigen dazu, Dinge alleine anpacken zu wollen. Wir sind zur Selbstständigkeit erzogen worden. Unsere Gesellschaft sagt uns, dass es ein Zeichen von Schwäche ist, Hilfe zu benötigen. Aber aus diesem Grund schreibt Paulus:

Jedes Mal sagte [Christus]: »Meine Gnade ist alles, was du brauchst. Meine Kraft zeigt sich in deiner Schwäche.« Und nun bin ich zufrieden mit meiner Schwäche, damit die Kraft von Christus durch mich wirken kann. […]Denn wenn ich schwach bin, bin ich stark. ~2.Korinther 12,9-10

Aber Schwäche allein reicht nicht, damit Jesus anfängt zu wirken. Wir müssen in unserer Schwäche einen Schritt zur Seite gehen und uns auch von ihm helfen lassen.

Es ist nicht gut ein Joch, das für zwei gemacht ist, alleine zu tragen. Das funktioniert nicht. Und meistens merken wir das auch. Nämlich dann, wenn wir am Ende unserer Kräfte sind, wenn wir mutlos sind und in Begriff aufzugeben. Dann bitten wir meistens Jesus „den Karren aus dem Dreck zu ziehen“.
Warum lassen wir uns nicht schon vorher helfen? Wir merken, dass die Aufgabe zu groß ist. Anstatt es trotzdem alleine zu probieren, bis wir am Ende unserer Kräfte sind, sollten wir lieber gleich um Hilfe bitten – bei dem einen, der uns nicht hängen lassen wird und der alles möglich macht.

Wenn deine Last nicht leicht ist, solltest du dir vielleicht helfen lassen – von dem, der gesagt hat „Meine Last ist leicht.“

Was sind deine Lasten? Was hält dich davon ab, dir helfen zu lassen?

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Ein Kommentar zu „Was, wenn die Last nicht leicht ist?

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