Die Wahrheit über Weihnachten

Wahrheit über WeihnachtenWeihnachten (inklusive aller Feiertage) ist zwar vorbei, aber ich möchte trotzdem heute darüber schreiben, denn eigentlich ist Weihnachten immer aktuell. Ich weiß nicht, wie du Weihnachten gefeiert hast – mit deiner Familie, deinem Partner oder einfach mit Freunden. Ich weiß nicht, ob du dich auf die alljährlichen Familienbegegnungen gefreut hast, oder ob du jetzt froh bist, dass sie vorbei sind.

Ich habe zu Hause bei meiner Familie gefeiert und habe die Tage genossen – trotzdem ist Weihnachten bei uns oft auch ein Stressfaktor. Als ich gerade erst ausgezogen war, kam ich nach Hause und freute mich schon Wochen vorher auf wunderbar harmonische Tage mit meiner Familie. Kein Streit, nicht mal eine erhobene Stimme. Schnee. Alle sind glücklich. Wir unternehmen etwas zu viert und jeder freut sich daran. Ein bisschen Goldstaub hier und ein rosa Einhorn da.

Natürlich liefen die Weihnachtsfeiertage nicht ganz so. Die Weihnacht ist auf einmal gar keine so geweihte Nacht mehr und ich war frustriert und sogar ein bisschen froh, als die Tage vorbei waren und alles wieder ein bisschen mehr seinen gewohnten Gang ging.
Weihnachten bedeutet für mich Familienzeit. Ich weiß nicht, woran du denkst. Vielleicht ist es auch deine Familie (ob mit Freude oder Schrecken sei jetzt mal dahingestellt), vielleicht sind es die Geschenke. Entweder, der Stress solche zu besorgen oder die Hoffnung an die zu erhaltenden. Vielleicht kommst du Weihnachten wieder zu deiner Familie zurück, in die Gegend in der du aufgewachsen bist, und freust dich (oder auch nicht) Menschen dort wiederzutreffen.
Wir alle wissen, dass an Weihnachten die Geburt Jesu Christi gefeiert wird. Aber seien wir mal ehrlich, wer von uns hat Weihnachten wirklich den Geburtstag unseres Erlösers gefeiert? Klar, wir waren im Gottesdienst, haben da die Lieder mitgesungen, die Weihnachtsgeschichte gesehen, im Rahmen einer Predigt kurz über dieses Wunder nachgedacht, aber wer von uns war nicht schon in Gedanken wieder zu Hause? Beim Weihnachtsessen, das noch vorbereitet werden muss? Bei der Vorfreude auf die Gesichter der Leute, die man beschenkt? Bei der Vorfreude auf die eigenen Geschenke?
Wenn du auch nur ein bisschen so bist wie ich, dann hast du an Weihnachten sehr viel mehr an dich selbst, deine Familie, deine Geschenke, das Drumherum und Überhaupt gedacht, als an das Geburtstagskind. Eigentlich traurig, mal abgesehen von etwas unhöflich bis unverschämt, wenn wir uns vorstellen, dass bei unserer besten Freundin so zu bringen.

An Weihnachten ist unser Retter geboren. Unser bester Freund kam auf die Erde, damit wir auf die Ewigkeit im Himmel hoffen können. Wir haben Weihnachten ein unglaublich großes Geschenk bekommen und so oft lassen wir es in der Ecke liegen und freuen uns über das neue Smartphone, den neuen Schal oder wasauchimmer. Was ist mit dem neuen Leben, das wir bekommen haben? Dem ewigen Leben?

Und dies hat Gott versichert: Er hat uns das ewige Leben geschenkt, und dieses Leben ist in seinem Sohn.
Wer an den Sohn Gottes glaubt, hat das Leben […]. ~1.Johannes 5,11-12a

Lasst uns jetzt, wo der Rummel der Weihnachtsfeiertage vorüber ist, über dieses Wunder staunen. Der Gottessohn kam auf die Erde. Nicht mit Kutsche und Fanfaren, sondern so, wie wir auch. Als kleines Baby. Nicht in einem tollen Krankenhaus, sondern in einem Stall. Er wurde wie wir. An Weihnachten hat sein Leben als Mensch begonnen, mit all den Höhen und Tiefen, die wir auch kennen. Er ist uns gleich geworden, um uns ihm gleich zu machen. Wenn ihr mich fragt, ist das ein Wunder, ein Geschenk, das wir nicht nur an Weihnachten feiern sollten, sondern jeden einzelnen Tag in unserem Leben.
Und vielleicht schaffen wir es nächstes Jahr tatsächlich Jesus in den Mittelpunkt zu stellen, wenn wir schon seinen Geburtstag feiern.

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