Wer ist Gott für dich?

nicht sicher aber gut

Wer ist Gott für dich? Für eine Bewerbung musste ich diese Frage erst kürzlich beantworten und ich glaube, es ist gut, wenn wir von Zeit zu Zeit innehalten und erneut darüber nachdenken. Wer ist Gott für mich?
Vielleicht fällt es dir gar nicht mal so schwer, diese Frage zu beantworten. Gott ist groß, mächtig, heilig, gut, liebevoll, 100% vertrauenswürdig. Er vergibt mir meine Schuld, er ist für mich da, wenn es keiner ist… Aber lass mich dir noch eine andere Frage stellen: Spiegelt dein Leben diesen Glauben wieder?
Zeigt dein Leben, dass du an einen Gott glaubst, der allmächtig ist? An einen Gott, der zu 100% zuverlässig ist? Der dir deine Schuld nicht mehr vorhält und der es immer gut mit dir meint? Der Gebete erhört? Der dich immer und überall umgibt? Einen Gott, bei dem Wunder möglich sind und der dich berufen hat, sein Werkzeug auf dieser Erde zu sein?

Wenn ich mir diese Frage stelle, muss ich leider allzu oft mit ‚Nein‘ antworten.

Es ist absolut großartig, dass Jesus uns als seine Freunde bezeichnet, dass er uns den Weg zum Vater frei gemacht hat, dass wir selbst Gott, den Vater, „Abba, lieber Vater“ nennen dürfen. Aber ist uns überhaupt bewusst, was für ein Privileg das ist? Ist uns bewusst, wen wir da mit „Papa“ ansprechen dürfen?

Als Kindern wurde uns beigebracht, Erwachsene zu siezen. Das ‚Sie‘ drückt Respekt und Distanz aus. Wir hatten mal einen Lehrer, der sich in der ersten Stunde mit seinem Vornamen vorstellte und uns das ‚Du‘ anbot. Wahrscheinlich eher ohne es zu wollen, riss er damit die unsichtbare Mauer, die sonst zwischen Lehrer und Schüler besteht ein. Es gab keine Distanz mehr, er war einer von uns. Dieser Lehrer war nur zur Vertretung in unserer Klasse und war uns zudem sympathisch – sein Glück. Ich erinnere mich aber auch an Momente, in denen wir Lehrer absichtlich duzten, um ihnen zu signalisieren, dass wir sie nicht respektierten.

Weil Christus sein Blut für euch vergossen hat, seid ihr jetzt nicht mehr fern von Gott, sondern habt das Vorrecht, in seiner Nähe zu sein. ~Epheser 2,13

Am Kreuz riss Jesus die Mauer (oder den Vorhang) ein, die zwischen Gott und uns stand.

Ich glaube, dass wir durch diese Nähe zu Gott schnell eins übersehen: Gott ist immer noch Gott. Das heißt, er ist immer noch heilig und er ist immer noch allmächtig.
Stelle dir einmal die folgenden Fragen und überprüfe, was du wirklich über Gott denkst:

Das sind nur kurze Anstöße, aber ich fordere dich dazu heraus, dir Gedanken darüber zu machen, wer Gott für dich ist. Wenn du einige der obigen Fragen mit ‚ja‘ beantwortet hast, können dir vielleicht die verlinken Artikel eine neue Perspektive geben.

In all der Nähe und Vertrautheit zu Gott sollten wir eins nicht vergessen: Gott ist immer noch ein heiliger und allmächtiger Gott.

Lasst uns auch so leben. Lasst uns ihm zutrauen, dass er auch durch Menschen wie uns die Welt verändert – denn er kann es tun!
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