Gott lebt! Es gibt ihn wirklich! [Eine wahre Geschichte]

Der heutige Beitrag ist etwas länger als gewohnt und ein Zusammenschnitt von
einem Gespräch mit Silas Ben-Iesau, einem Freund von mir, den ich in Hawaii
kennengelernt habe. Silas erzählt davon, wie Gott ihn im vergangenen Jahr
wunderbare Wege geführt und ihn dabei auf übernatürliche Weise versorgt hat.
Also schnapp dir einen Kaffee oder Tee und mach es dir gemütlich.

Ursprünglich wollte ich nie eine DTS (Discipleship Training School = Jüngerschaftsschulen-Programm von YWAM) machen. Eigentlich wollte ich überhaupt nie etwas mit YWAM machen. Aber dann rief mich eine Freundin an, die mich fragte, ob ich sie an ihrem Geburtstag in Kona, Hawaii besuchen würde. Ich hatte mein Leben gerade erst wieder Jesus überlassen und wollte irgendwie meinem alten Leben entkommen – das schien eine gute Gelegenheit, auch wenn ich nicht wirklich geglaubt habe, dass es tatsächlich dazu kommen würde. Ich wollte für einen Monat bleiben und auf der Base als Missionbuilder arbeiten. Missionbuilding ist ein kostenloses Programm, in dem man auf der Base in einem Bereich arbeitet, der Unterstützung braucht, Küche, Gärtnerei, eine der Schulen… Aber es musste so viel passieren, damit das tatsächlich möglich war.

Ich musste einen Monat bei der Arbeit Urlaub kriegen und einen Haufen Geld auftreiben. Also verkaufte ich mein iPad und ein paar andere Dinge. Eine Gehaltsabrechnung fiel besser aus, als erwartet, und ein paar Menschen steckten mir etwas Geld zu. Irgendwie kam eins zum anderen und plötzlich hatte ich rechtzeitig gerade genug Geld zusammen. Ich dachte nur, ‚Wow, wie bin ich zu dem ganzen Geld gekommen?‘ Eigentlich bin ich wirklich schlecht mit Geld und gebe es aus, sobald ich es in der Hand habe. Aber wo ich das Geld schonmal hatte, konnte ich mich auch um meinen Job kümmern. Das war eine andere Sache. Ich redete mit meiner Chefin, aber sie sagte mir, es sei nicht möglich, einen Monat am Stück frei zu bekommen, da müsste ich schon kündigen. Anscheinend glaubte sie nicht, dass ich das tun würde.

Ich hatte noch keine Bestätigung von YWAM, dass ich kommen konnte. Bisher war mein Stand „Buche noch keinen Flug oder kündige deinen Job, wir wissen noch nicht, ob wir noch Platz für dich haben.“

Trotzdem kündigte ich, nachdem ich eine Weile darüber nachgedacht und gebetet hatte. Ich wusste nicht, ob ich Gottes Stimme gehört hatte, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, ich sollte das tun. Dabei war mein Gedanke, Ich hoffe das ist Gott, sonst ruiniere ich gerade mein Leben!‘ Auch das Flugticket musste ich rechtzeitig buchen, und so buchte ich es, noch bevor ich die endgültige Zusage hatte. Der Tag an dem ich das Ticket kaufte, war der Tag, an dem ich meine Bestätigung von YWAM bekam.

Nach etwa der Hälfte meiner Zeit in Kona machte sich in mir der Gedanke breit, ich solle eine DTS machen. Ich fand das lächerlich, weil ich kein Geld dafür hatte. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass Gott mir das aufs Herz legt – auch wenn ich immer noch nicht wusste, wie Gott mit uns kommuniziert.

Das erste Mal hatte ich das Gefühl, das Gott zu mich spricht, als ein großer Glaubensschritt anstand – meinen Job zu kündigen und das Flugticket zu buchen. Vielleicht war es Zeit für einen weiteren Glaubensschritt?

Dann bat mich eine Studentin vom Campus um Geld, weil sie noch nicht alles Geld für den Mission Trip zusammen hatte, der die DTS abschließt. Ich hatte das Gefühl, ich sollte ihr alles Geld geben, was ich noch hatte – was im Prinzip das Geld für mein Rückflugticket gewesen war. Auf einmal steckte ich in Kona fest. Wenn ich schonmal da war, konnte ich mich auch zur DTS anmelden, auch wenn ich kein Geld hatte. Dabei dachte ich nur, ‚Herr, du musst mich jetzt versorgen. Ich habe buchstäblich nichts.‘

Ich hatte noch zwei Wochen Missionbuilding vor mir und auf einmal kam das Geld. Bis zum Tag der Registrierung, an dem die DTS losgeht, braucht man $1000. Die Frau, die für die Finanzen verantwortlich ist, kam fast jeden Tag zu mir, um mir zu sagen, dass schon wieder jemand Geld auf meinen Account eingezahlt hatte. Ich hatte keine Ahnung, von wem das Geld kam. Ich habe niemanden darum gebeten. Es war verrückt. Ich dachte, ‚Wow, Gott muss das echt wollen!‘ Am Tag der Registrierung fehlten mit noch $5, damit ich mich einschreiben konnte. Die drückte mir ein anderer Student in die Hand und das war’s. Ich war drin.

Es gibt eine zweite Deadline, die für die Vorlesungsphase ist. Etwa $2000 bis einige Wochen nach Beginn der Vorlesungsphase. Aber nachdem ich mich eingeschrieben hatte, bekam ich auf einmal kein Geld mehr – nur noch kleine Beträge, die solche Ausgaben wie Zahnpasta und Shampoo abdeckten.

Es war verrückt! Man sagte mir, ich solle jede Person anrufen, die ich kenne und ich dachte ‚Euer Ernst?‘ Ich sollte einen Newsletter schreiben, was ich auch tat, aber das alles fühlte sich nicht richtig an. Ich kontaktierte ein paar Personen, aber hauptsächlich betete ich: „Gott, was soll ich tun, um dieses Geld aufzutreiben?“ Seine Antworten waren oft ziemlich wahllos. Einmal sagte er mir, ich solle mich draußen auf eine Mauer setzen. Das war schon nachdem wir eine Woche „Gottes Stimme hören“ behandelt hatten, sodass ich wusste, wie ich von ihm hören konnte. Ich ging also raus und saß auf einer Mauer am Meer. Als ich wieder reingehen wollte, gaben mir zwei Typen einfach $100 in die Hand. ‚Was? So einfach ist das?‘

Ein anderes Mal hat Gott mir gesagt, ich solle einer Frau, die ich gar nicht kannte, sagen, wie wichtig sie für ihr Outreach Team sei. Diese Worte trafen sie mitten ins Herz. Sie fing an zu weinen und im Endeffekt wollten sie und ihre Familie mich unterstützen und gaben mir $500.

Gott gab mir lauter so kleine Dinge zu tun und Geld kam zusammen. Jedes Mal, wenn ich etwas probierte, wurden gerade so die Ausgaben gedeckt oder es kam nur wenig Geld rein. Einmal wollte ich Pizzen am Campus verkaufen. Ich habe gesehen, dass andere das gemacht haben und sie haben ein paar hundert Dollar verdient. Ich habe vielleicht $20 damit eingenommen.

Was ich dabei gelernt habe ist, dass es einfach nur um Gehorsam geht. Natürlich wird es nicht immer so einfach sein, aber ich glaube, weil Gott mir gerade Gehorsam beibringt, waren es kleine Dinge, wie das. Er wollte, dass ich verstehe, dass er auf Gehorsam ihm gegenüber reagiert, nicht darauf, dass wir panisch versuchen Geld zusammenzukratzen und jeden anrufen, den wir kennen. Gott gibt uns mehr, wenn wir ihm gehorsam sind, als wenn wir alles tun, was in unserer Macht steht. Man sagt: „Mach das Mögliche, sodass Gott das Unmögliche tun kann!“ Ich denke, das stimmt. Wir müssen etwas tun und können nicht nur herumsitzen und warten, dass dadurch Geld kommt, aber es stimmt nicht ganz. „Mach das Mögliche, das Gott dir sagt, dass du tun sollst.“ Gott wird dir mögliche Aufträge geben und dann wird Gott die Lücke schließen, die du unmöglich selbst schließen kannst. Wenn Gott dir sagt: „Verkaufe Pizzen!“, dann wirst du viel Geld damit verdienen. Wenn Gott dir sagt: „Setze dich auf eine Mauer!“, dann wirst du dadurch Geld verdienen. Es geht wirklich darum, was Gott dir sagt, was du tun sollst, nicht darum, was andere dir sagen.

Am Tag der Deadline ging ich mit meinen Leitern ins Finanzbüro. Ich saß ohne Witz in der Ecke und hielt mir die Augen zu, weil ich es nicht sehen wollte. Ich dachte, ich würde abbrechen und heim fliegen müssen, weil das Geld nicht ausreicht. Aber irgendwie hat es funktioniert. Wieder hatte ich gerade so genug Geld, um bleiben zu können. Es war verrückt.

Für meinen Mission Trip am Ende der DTS gab e seine weitere Deadline. $4000 und ich hatte keinen Cent. Die Deadline kam und ging und ich hatte kein Geld. Eine weitere Deadline und ich hatte kein Geld. Meine Leiter kamen auf mich zu. „Silas, du kannst nicht auf Outreach mitkommen. Wir müssen eine andere Möglichkeit für dich finden.“ Alle anderen hatten ihr Geld schon lange zusammen. Zwei Tage bevor die anderen Teams gingen, hatte ich immer noch nichts. Meine Leiter kamen auf mich zu mit anderen Optionen, aber ich hatte das Gefühl, ich sollte weiter glauben, dass Gott mir das Geld geben würde. Ich sagte meinen Leitern: „Gott wird mir das Geld geben!“ – „Silas, du kannst nicht mit, es tut uns Leid.“ – „Nein! Ich komme mit. Ich komme mit!“ Jedes Mal, das sie mir sagten, ich könne nicht gehen, sagte ich ihnen das Gegenteil. Ich habe es nicht mal selbst geglaubt. In meiner Stillen Zeit mit Gott betete ich: „Gott, das ist unmöglich! Auf gar keinen Fall werde ich es auf Outreach schaffen.“ Das sagte ich in meinem Kopf, dann schrieb ich in mein Journal: Ich gehe mit auf Outreach.

Einmal sprach ich mit einer guten Freundin, die bei mir im Outreach Team war. Sie sagte: „Silas, ich kann das nicht ohne dich. Ich weiß nicht, was ich machen soll, wenn du nicht mit kommst!“ Ich sah sie an und es war fast, als wäre es gar nicht ich, der ihr antwortete. Es war, als spräche Gott durch mich: „Mach dir keine Sorgen. Ich werde da sein, ich versprech’s dir.“ In dem Moment, in dem ich das sagte, dachte ich nur ‚Wow!‘ Ich kann es gar nicht erklären, es war, als wären das nicht meine Worte. Es fühlte sich an, als würde Gott selbst durch mich reden. Aber in dem Moment, in dem ich es sagte, wusste ich, dass es wahr war. Ich würde auf diesen Outreach gehen.

Später an dem Tag hatte ich Arbeitspflicht in der Küche mit einer Freundin. Sie fragte, ob ich das Geld für meinen Mission Trip schon zusammen hätte. Ich antwortete ihr: „Nein. Sie sagen mir, dass ich nicht mit kann, aber ich versuche immer noch zu glauben, dass ich gehen werde, aber ehrlich gesagt bezweifle ich das inzwischen.“ Sie schaute mich an und sagte: „Du gehst auf diesen Mission Trip.“ – „Ja, ich weiß. Aber es ist inzwischen echt schwer zu glauben…“ – „Nein, Silas, du gehst. Ich habe gerade die $4000 für dich bezahlt. Du fährst mit auf Outreach.“ Ich fing fast an zu weinen. Ich konnte es nicht glauben. Alles, was ich immer und immer wieder sagte war: „Was? Was? Ist das dein Ernst? Was?” Ich kann diesen Moment gar nicht beschreiben. Ich dachte nur, ‚Gott lebt! Es gibt ihn wirklich!’ Und plötzlich ging ich auf Outreach.

Als ich vom Outreach zurück kam, hatten wir eine Woche lang Debrief, wo wir über alles gesprochen haben, was wir erlebt haben und den Outreach evaluiert und über weitere Dienstmöglichkeiten geredet haben.  Am Ende dieser Woche redeten wir darüber, was für uns als nächstes käme, da die DTS nun vorbei war und YWAM wollte unsere Flugdaten wissen. Alles was ich sagen konnte war: „Tut mir Leid, ich sitze hier fest. Ich habe kein Geld für den Rückflug.“ Die Base gab mir ein Datum bis zu dem ich entweder Geld brauchte, um zu bleiben, oder die Base verlassen musste und ich dachte, ‚Oh nein, ich werde obdachlos sein! Ich werde ein Obdachloser in Hawaii. Herr, bitte hilf mir, ich will nicht obdachlos sein!‘ Mir kam der Gedanke, dass das vielleicht einer von Gottes Tests sei und ich betete: „Gott, ich will den Obdachlosentest nicht! Bitte gib mir einen anderen Test!“ Die Deadline kam auf mich zu und ein Freund von mir erwähnte immer wieder Mission Builders – das Programm, das ich zu Beginn meiner Zeit hier mitgemacht hatte. Manchmal arbeitet Gott auf echt komische Weise, wie wir es nicht erwarten. Zuerst dachte ich, wenn ich jetzt wieder zu den Mission Builders gehe, dann gebe ich auf. Dann plane ich wieder mein eigenes Leben, aber ich wollte, dass Gott mein Leben plant! Jedes Mal, das meine Leiter auf mich zukamen und sagte: „Silas, wie sieht’s jetzt aus?“, antwortete ich: „Ja, Gott wird mich versorgen. Gott wird mir das Geld geben, das ich brauche.“ Und im Stillen: „Gott, wirst du mir das Geld geben, das ich brauche?“ Immer mehr Menschen brachten Mission Builders zur Sprache und schließlich fiel mir ein, dass eine Freundin von mir, da gerade mitarbeitet.

Ich fühlte mich echt schlecht, als ich sie kontaktierte. „Tut mir Leid, Gott, aber ich brauche echt irgendetwas.“ Aber als ich mit ihr sprach, wusste ich, das ist es, was Gott will. Es passte alles zusammen. Am selben Tag konnte ich umziehen und dachte nur, ‚Wow, Gott, du hast es hingekriegt! Alles an einem Tag.‘ Es ist echt cool, dass das geklappt hat, weil YWAM eigentlich niemanden für Mission Builders nimmt, der eine DTS gemacht hat.

Während der DTS wurden wir ständig vor dem Backslide gewarnt, der Gefahr, wenn wir wieder zu Hause sind, in alle alten Verhaltensmuster zurück zu rutschen, sodass sich am Ende gar nichts verändert hat. Ich betete und sagte Gott: „Ich will keinen Backslide. Was kann ich machen, damit das nicht passiert?“ Er wies mich auf Wahrheiten hin wie „Wenn du stark im Wort bist, kann nichts dich erschüttern.“ Daraus ergab sich für mich das Bild, eine BCC (Bible Chore Course) zu machen, eine Bibelschule. Insgesamt brauchte ich dafür $4500, aber wie bei der DTS braucht man $1000 um anzufangen. Die Deadline kam und ich hatte nicht genug Geld. Das war das erste Mal, dass ich das Geld nicht zusammen bekam und nicht anfangen konnte.

Bis dahin war das nichts Neues mehr, ich brauchte Geld bis zu einem bestimmten Termin und Gott musste das irgendwie organisieren. Jedes Mal war die Hürde etwas höher. Das erste Mal hatte ich etwas Geld, der Rest kam einfach dazu. Das zweite Mal musste ich vertrauen, als bis zur Deadline noch kein Geld da war, und er schenkte die $4000 alles auf einen Schlag. Dieses Mal forderte er mich echt heraus. Vertraust du mir, auch wenn die BCC anfängt und du noch nicht drin bist?

Ich wusste nicht mal, was ich denken sollte. Ich war verwirrt. „Was jetzt Gott?”

Ich blieb erst mal bei den Mission Builders. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einer Freundin. Sie sagte: „Ich glaube Gott möchte, dass du wirklich für das hier kämpfst.“ Es war, wie das eine Mal, als ich sprach und es war, als würde Gott durch mich sprechen, nur anders herum. Es war, als würde ich nicht mal, mit ihr sprechen; Gott sprach durch sie hindurch direkt zu mir. Ich fing an zu weinen. Gott sagte: „Ich habe diesen Plan gemacht und du versuchst gar nicht, ihm zu folgen. Früher hast du gebetet und gefragt: ‚Was soll ich jetzt tun, Gott?‘ Das machst du nicht mehr. Du machst nur noch dein Ding. Du hast deine Hausaufgaben nicht gemacht.” Es gab eine Hausaufgabe, die wir vor Beginn der BCC machen sollten, und ich habe mich nicht damit beschäftigt. Es war, als würde Gott sagen: „Du nimmst meinen Plan nicht ernst. Ich möchte, dass du meinen Plan ernst nimmst. Du wirst diese BCC machen und ich möchte, dass du dafür kämpfst.”

Ich musste zu dem Leiter meiner Schule gehen und mit ihm sprechen. Er hatte mir vorher gesagt, ich solle eher ein anderes Bibelschulprogramm machen, weil die BCC nicht das richtige für mich sei. Es war dran für mich, zu ihm zu gehen und zu sagen: „Ich muss diese BCC machen und das und das und das sind die Gründe dafür.“ Ehrlich gesagt konnte ich das nicht selbst sagen. Ich war so nervös, dass ich es tatsächlich aufschreiben und ihm zeigen musste. Ich bin es nicht gewohnt für etwas zu kämpfen, aber Gott sagte: „Du musst.“

Ich begann wieder sturm dafür zu beten und Gott zu fragen, was ich tun sollte. Gott bereitete Gespräche mit einzelnen Mission Builders vor und einige spendeten einfach Geld, sodass ich am ersten Tag nach der Orientation das Geld zusammen hatte und in die BCC einsteigen konnte. Aber das Geld kam erst richtig, nachdem ich begonnen hatte dafür zu kämpfen.

Seit dem bin ich in der BCC. Jetzt ist es etwas komisch, weil ich drei Wochen früher nach Hause gehe. Einer der Schecks, die ich bekommen habe ist geplatzt, sodass ich nicht bleiben kann. Es sieht aus, wie ein Scheitern, aber ich habe das Gefühl, Gott erhöht nur nochmal die Hürde. „Vertraust du mir auch, wenn ich dich nach Hause schicke? Glaubst du immer noch, dass ich treu bin? Auch, wenn es aussieht, als würde ich das Falsche tun?“ Zuerst wollte ich nicht nach Hause gehen und ich dachte, ‚Keine Ahnung. Werde ich dir noch vertrauen?‘

Aber letztens im Unterricht wurde für mich gebetet und ich wurde verabschiedet und ein anderer Student sagte: „Als Jesus am Kreuz starb, dachte jeder, er wäre gescheitert. Hier war er, der Retter der Israel wieder zu altem Glanz verhelfen sollte. Sie freuten sich: ‚Endlich ist Jesus da!‘ – und er stirbt wie ein Verbrecher am Kreuz. Jeder denkt, es wäre ein riesiger Fehlschlag, aber im Endeffekt war es der größte Sieg aller Zeiten. Das Reich Gottes war angebrochen, aber es sah anders aus, als alle es erwartet hatten. Das ist es, wie Gott arbeitet. Es sieht nie so aus, wie du denkst, dass es aussehen sollte.“

Plötzlich hatte ich Frieden darüber, nach Hause zu gehen. Mir wurde bewusst, auch wenn ich nach Hause gehe und Menschen es für ein Scheitern halten, Gott hat einen Plan. Wenn er mir das Geld nicht gibt, dann ist das, weil es zu Hause etwas gibt, das ich jetzt tun soll. Ich kenne die Bibel jetzt. Die Schule ist fast vorbei. Ich habe Gott gebeten mich die Bibel zu lehren und ich konnte die Methode lernen. Ich bekomme vielleicht nicht das Zertifikat am Ende, aber ich kenne die Bibel.

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Drei Monate später schreibt Silas:

Es war 100% Gottes Plan, dass ich früh nach Hause ging. So viel Segen ist geflossen. Ich bat Gott um ein paar Dinge, für die Zeit zu Hause. Ich bat um einen guten Job, nach dem ich nicht viel suchen muss, darum, dass meine Freunde Jesus lieben und dass meine Beziehungen in meiner Familie geheilt werden. Gott hat all das erfüllt. Ich habe viel Quality Time mit meiner Familie und wir verstehen uns gut. Einer meiner besten Freunde, der kein Christ ist, fragte, ob er mit mir in die Gemeinde kommen könne und seitdem gehen wir jeden Sonntag zusammen. Noch oben drauf habe ich einen Vollzeitjob bekommen, bei dem ich mehr verdiene als je zuvor und ich musste nicht mal danach suchen.

Außerdem lässt mich Gott für Menschen beten und sie aufbauen. Es gab schon so viele Situationen, die Gott perfekt herbeigeführt hat, sodass ich mit Menschen beten konnte, von denen ich nie dachte, ich würde einmal mit ihnen beten können.

Manchmal macht Gott komische Dinge, wie dich früher von deiner Bibelschule nach Hause zu schicken, und zuerst sieht alles furchtbar aus, aber er hat immer einen Plan.

Silas Ben-Iesau, 22 Jahre, Kalifornien

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