Wasserläufer

Wie oft hören wir von Menschen, die einen Missionseinsatz gemacht haben, von dieser Zeit wahnsinnig begeistert erzählen? Sie schwärmen davon, wie nah sie Gott in dieser Zeit waren, wie sie immer wieder sein Eingreifen erlebt haben und wie viel Segen sie erhalten haben, indem sie andere gesegnet haben. Und meistens sagen sie an irgendeinem Punkt auf die ein oder andere Weise: „Dort habe ich Gott irgendwie mehr erlebt und war ihm viel näher als hier…“ Als mein Einsatz bei YWAM sich dem Ende neigte, wurde in mir ein Gedanke immer stärker: ‚Ich will nicht, dass hiernach alles wieder vorbei ist. Ich möchte nicht nach Hause kommen und es ist, als wäre ich nie weggewesen, als wären diese drei Monate nie passiert. Ich möchte weiter auf dieser Welle reiten und nicht wieder einfach nur vor mich hin paddeln.„Wasserläufer“ weiterlesen

Herz-OP auf dem Kampffeld

Letztens hatte ich eine Herz-OP. Nicht an meinem physischen Herzen, aber an meinem geistlichen. Manchmal macht Gott das. Oder besser: Manchmal muss Gott das machen. Schließlich bedeutet eine Herz-OP, ob am tatsächlichen Herzen oder im übertragenen Sinne, erstmal nichts Gutes. Etwas ist nicht so, wie es sein sollte. Auf der anderen Seite bedeutet eine Operation auch: Es gibt noch Hoffnung! „Herz-OP auf dem Kampffeld“ weiterlesen

Lieben und lieben lassen

Wofür bist du auf dieser Erde? Was ist dein Ziel, was der Sinn deines Lebens? Ist es, eine Familie zu haben? Glücklich zu sein? Sorgenfrei leben zu können? Einen Abdruck zu hinterlassen? Menschen zu prägen? Menschen zu Jesus zu führen?

Diese Dinge sind alle gut, aber ich glaube nichts davon eignet sich als Ziel unseres Lebens. „Lieben und lieben lassen“ weiterlesen

Es ist vollbracht!

Ein Königssohn verlässt seinen Thron. Er lebt unter den Seinen, die ihn ablehnen und ihn schlussendlich wie einen Verbrecher hinrichten. Sie nageln ihn an ein Kreuz, durchbohren seine Hände und Füße. Allein. Verlassen. Hoffnungslos. Kraftlos spricht er seine letzten Worte. Man kann sie kaum verstehen. Verflucht er diejenigen, die ihm das angetan haben? Ruft er ein letztes Mal um Hilfe? Nein. Es sind Worte des Triumphes: „Es ist vollbracht!“ „Es ist vollbracht!“ weiterlesen

Kampf dem Perfektionismus

Es gab Zeiten, da war ich stolz darauf, wenn man mich eine Perfektionistin nannte. Es schmeichelte mir. Das bedeutete, ich machte meine Arbeit gut – bis ins kleinste Detail. Es hob mich ab von den „Durchschnittsmenschen“, wie ich fand. Heute arbeite ich daran, meinen Perfektionismus abzulegen. Oder zumindest, ihn in gesunde Bahnen zu lenken. „Kampf dem Perfektionismus“ weiterlesen